WebIQ 2.6 – FreeStyle

Mit dem Release 2.6 stellt Smart HMI seine HMI-/ SCADA Toolbox auf eine neue funktionale Basis.  Neben der Verbesserung und Verfeinerung bestehender Konzepte liegt diesmal der Schwerpunkt eindeutig im  Bereich Usability.

Zur Verwaltung von Arrays und Strukturen wurde ein Prozessmanager geschaffen. Dank der neuen Composite Widgets wird es unseren Kunden künftig möglich sein, Widgets zu gruppieren, zu definieren, zu stylen und für weitere Projekte verfügbar zu machen.

Aber jetzt schon ein Ausblick auf WebIQ 2.7:

Unsere Widgetpalette bekommen cleveren Zuwachs! Unsere IQ-Widgets haben einfach mehr drauf. Was sie können? Einen Quantensprung in Sachen Styling!

Hier aber die wesentlichen neuen Features im Detail:

Composite Widgets

Neue Widgets können aus bestehenden Elementen definiert und gestylt werden, um damit eigene Benutzerbibliotheken aufzubauen. Beispiele sind funktionale Komponenten wie z.B. Antriebsachsen, Wickler, Pumpen, Ventile etc., die über eine Instantiierung wiederverwendet werden können.
Die Composite Widgets erscheinen in eigenen, definierbaren Rubriken in der Widget List und können mit Symbolen versehen werden.

Composite Widgets können auch verschachtelt werden und enthalten einen Konfigurationseditor, um die Parameter Schnittstelle für die Verwendung im WebIQ Designer festzulegen (Configuration Cockpit).

Bild 1: Composite Widget

Arrays und Strukturen

Über den neu geschaffenen Bereich „Prozessdaten-Manager“, der den bestehenden „Item Manager“ ersetzt, können jetzt neben Einzelvariablen auch Arrays und Strukturen verwaltet werden. Dabei können auch Arrays und Strukturen mehrfach geschachtelt miteinander verwendet werden.
In der vorliegenden Version ist zur Anbindung an die Widgets eine Adressierung der Endknoten möglich.

Ein Blick in die Zukunft:

Dies soll erweitert werden, so dass z.B. einem Widget oder Composite Widget einfach eine Struktur übergeben werden kann. Ebenfalls in Arbeit ist das Browse Interface zu OPC-UA, über das Variablen und Strukturen von einem OPC-UA Server live übernommen werden können und nicht mehr manuell angelegt werden müssen

Remote Runtime Manager

Mehrere WebIQ Instanzen können über ein lokales Netzwerk mit Hilfe eines UPNP-Protokolls erkannt und miteinander verbunden werden. Dadurch können HMI-Apps über mehrere Entwicklungs- Rechner bzw. Runtime- Systemen ausgetauscht und verwaltet werden.

WebIQ Connect Server läuft jetzt auf dem Entwicklungssystem im Hintergrund als Service

Bei der Installation der Entwicklerversion unter Windows, wird der Connect Server als Windows Dienst installiert und beim Systemstart des Rechners automatisch gestartet. Dies erleichtert die Bedienung und verhindert Fehler, z.B. wenn vergessen wurde, den Server manuell zu starten.Ferner ist der Server global über alle Benutzerebenen erreichbar. Die Projektdaten wurden dementsprechend aus dem lokalen Benutzerverzeichnis (%APPDATA%) in den globalen Bereich %PROGRAMDATA% verschoben

Styling-Klassen und Verriegelungen (Lock) von Widgets über Bedingungen setzen

Es können Styling Klassen (CSS Modifier) entweder direkt oder über eine Bedingung gesetzt werden. Dazu können entweder vorgefertigte Klassen wie „inverted“, „invisible“, „hidden“ etc. verwendet, oder eigene CSS-Klassen über den integrierten CSS-Editor gesetzt werden. Ebenso können einzelne Widgets oder Bereiche abhängig von einer Bedingung verriegelt (Lock) werden.

Bild 2: Beispiel für Bedingungen

Zahlreiche Verbesserungen und Bug-Fixes

Weiterhin wurden viele Verbesserungen der Usability für den Entwicklungsvorgang eingeführt, z.B.

  • Neue, verbesserte Widget List mit Pin-Button
  • Hierarchy Cockpit kann nun dauerhaft sichtbar aufgeklappt werden
  • Tooltips für verbesserte Bedienung
  • Container lassen sich nun ohne CSS-Editor stylen

Anwender, die sich für MyWebIQ registriert haben, finden weitere Hinweise zu Verbesserungen und  Bugfixes im Changelog zur Version WebIQ-2.6:

Bild: Styling Optionen für Container

WebIQ Release 2.7 verfügbar ab dem 15. September 2020!

IQ-Widgets (verfügbar ab 15. September 2020)

Derzeit im Beta Test ist eine Bibliothek völlig überarbeiteter Widgets, den sogenannten „IQ-Widgets“, die sich stufenlos in Höhe und Breite verändern lassen. Ferner besitzt fast jedes IQ-Widget eine Reihe von Varianten (z.B. einzeilig, zweizeilig,  ….) die sich bei der Konfiguration auswählen lassen. Ferner lassen sich IQ-Widgets individuell durch das erweiterte Styling Cockpit anpassen, ohne hierzu den integrierten CSS-Editor zu verwenden. Dadurch lassen sich die IQ-Widgets einfacher an eigene Layouts und Formatierungen anpassen, auch von Anwendern ohne CSS-Kenntnissen.